zum Inhalt springen

Werdegang

lija kramer

lija kramer ist eine experimentelle Musikerin und Komponistin.

Ihr Weg in der Musik begann mit fünf Jahren, als sie anfing, Klavier zu spielen. Als Jugendliche experimentierte Lija viel mit Klavier und Computermusik, schrieb und nahm Songs auf und trat bei Schulveranstaltungen und internationalen Wettbewerben auf. Sie durfte die Musik für den Animationsfilm „Argon“ schreiben. Schon damals gewann sie erste Preise bei Wettbewerben in Paris (2009), Prag und Wien (2010), einen zweiten Preis in Kasan (2018) und nahm am Oleg-Lundstrem-Wettbewerb teil (2019).

Sie schloss eine Musikspezialschule im Fach Klavier ab (Interpretin, Lehrerin, Korrepetitorin) und später das Staatliche Konservatorium Kasan „N. G. Schiganow“ in Musikalischer Tontechnik.

In Kasan unterrichtete Lija viele Jahre an der School of Rock. Später leitete sie die Kompositionsabteilung des Musikstudios „Sing in My Soul“ (2020–2022) und gründete dann ihr eigenes experimentelles Musik- und Aufnahmestudio, lija kramer’s music lab (2021–2023), das zu einem kreativen Anziehungspunkt für Komponistinnen, Interpreten und Produzenten wurde. In dieser Zeit entstand das Klaviertriptychon paracosm – mit Essays und Illustrationen, aufgeführt in Zürich, Bern, Biel, Moskau, Kasan und Warschau.

In all den Jahren mit ihrem Studio forschte Lija als Komponistin weiter – sie schrieb Stücke, Songs und Arrangements und gestaltete Sounddesign für die Bühne. Schon damals waren Ableton, Omnisphere und der Synthesizer Yamaha Motif ihre liebsten Werkzeuge für Musik und Klangkunst.

2024 ließ sie all das hinter sich und setzte ihren Weg in der Schweiz fort – nun als Klangkünstlerin, mit Wohnsitz in Bern. Hier veröffentlichte sie das Album little cat, vollständig in der Schweiz produziert und in den Studios der Hochschule aufgenommen.

An der HKB (Bern) begann sie zu unterrichten: „Die Kunst der Tonaufnahme und der Vocal-Produktion“ und „Where are my sounds?! (Musikpsychologie)“. Im Juni 2025 erschien in einer Schweizer Zeitung der Artikel „the creator“ über sie, und im Herbst folgte awakening, das in Bern überarbeitete Klavierstück.

Ihre Projekte sind ästhetisch ausdrucksstark und emotional tief. lija kramer erkundet zeitgenössische Musikkunst und poetischen Text und findet neue Wege, mit musikalischer Textur zu arbeiten. Sie schöpft zugleich aus der europäischen klassischen Schule und ihrem tatarischen Erbe und schafft Musik voller Farbe und Authentizität.

Zurzeit arbeitet Lija in Bern, Schweiz, und ist offen für Zusammenarbeit an verschiedenen Orten und online.